Inhalt
Standort
Eintrag 1 - 3 (Gesamt 3)
Bauen und Sanieren
Für Warmwasserbereitung und Raumheizung werden in Österreich etwa 40% des gesamten Endenergieeinsatzes aufgewendet. Die Reduktion des Energieverbrauchs in diesem Bereich ist einerseits ein zentrales Element zur Erfüllung der österreichischen Verpflichtung zur Reduktion der Treibhausgasemissionen (Kyoto-Protokoll). Andererseits stellen die Energiekosten einen bedeutenden Anteil an den Haushaltskosten dar und die Steigerung der Energieeffizienz ist auch aus wirtschaftlicher Sicht zu begrüßen.
Ein Schwerpunkt im Zuge von Neu- und Umbauten, sowie bei Gebäudesanierungen sollte deshalb in der Minimierung des Energieverbrauchs gesetzt werden.
Eine zentrale Rolle zur Frage, wie von öffentlicher Seite energiebewußtes Bauen unterstützt werden kann spielt die Wonhbauförderung
-
Sanierung als Chance für den Klimaschutz
Allen einschlägigen Studien und Untersuchungen zur Folge ist das Energiesparpotential im Bereich der Altbauten aufgrund der teilweise sehr schlechten energetischen Standards bei den Altbauten und deren Anzahl um einiges höher als im Neubaubereich. Der jährliche Bedarf an neuen Wohneinheiten wird auf ca. 40.000 geschätzt. Der vom ÖSTAT für 1997 ermittelte Bestand an Wohnungen (Hauptwohnsitze) hat 3.147.800 betragen. > mehr zu: Sanierung als Chance für den Klimaschutz
30.07.2001,
-
Wohnbauförderung als Instrument des Klimaschutzes
Die Wohnbauförderung stellt einen Eckpfeiler der österreichischen Wohnungspolitik dar. In den Jahren 1945 bis 1991 wurden rund 60 % aller neu errichteten Wohnungen mit öffentlichen Mitteln gefördert. In den letzten Jahren hat der Anteil sogar bis zu 75 % betragen. Im Durchschnitt der Jahre 1992 bis 1996 wurden jährlich etwa EUR 2,8 Milliarden (39,8 Milliarden Schilling), entsprechen ca. 1,7 % des Bruttoinlandsproduktes für die Wohnbauförderung aufgewendet. > mehr zu: Wohnbauförderung als Instrument des Klimaschutzes
28.12.2004,
-
Klimaschutz und Neubau
Im Neubaubereich wurden die energetischen Standards sukzessive weiterentwickelt. So ist es mittlerweile Stand der Technik geworden Neubauten ohne aktives Heizsystem zu errichten. Es handelt sich dabei um die sogenannten Passivhäuser mit einem Wärmebedarf von unter 15 kWh/m² und Jahr. Im Vergleich dazu braucht ein nach den derzeit gültigen Bauvorschriften errichteter Neubau noch um die 100 kWh/m² an Heizenergie. Ein durchschnittlicher Altbau gar zwischen 200 und 300 kWh/m² und Jahr. > mehr zu: Klimaschutz und Neubau
30.07.2001,


