Studie "Methanemissionen aus Deponien - Bewertung von Messdaten"
Die Quantifizierung von Methanemissionen aus Deponien ist einerseits für die Berechnung der klimarelevanten Emissionen erforderlich, andererseits verpflichtet die Verordnung zum Europäischen Schadstoffemissionenregister (EPER-V) die Deponiebetreiber zur Bekanntgabe der jährlich emittierten Methanmengen.
Da diese diffusen Emissionen nicht mit praktikablem Aufwand zu messen sind, wird allgemein auf die Berechnung mit Gasbildungsmodellen zurückgegriffen. Mit dieser vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft beauftragten Studie sollte versucht werden, die Ergebnisse solcher Berechnungen mit realen Messergebnissen in Beziehung zu bringen. Dabei stand durch die Auswertung einiger österreichischer Studien, aber auch verschiedener internationaler Studien eine größere Anzahl von Daten zur Verfügung. Es zeigte sich, dass auf der Basis von Emissionsraten als Normalkubikmeter pro Stunde aussagekräftige Vergleiche und Diskussionen möglich waren, welche durch mehrere Sensitivitätsanalysen ergänzt wurden.
Downloads
Methanemissionen aus Deponien (PDF 787,33 kB )
17.02.2005, Lebensministerium VI/3

