Vergleich und Evaluierung verschiedener Modelle zur Berechnung der Methanemissionen aus Deponien
Diese vom Umweltbundesamt im Auftrag des BMLFUW ausgeführte Studie hat zum Ziel, fundierte Grundlagen für eine Anpassung der unterschiedlichen Berechnungsmodelle zu liefern.
Das Umweltbundesamt erstellt einerseits die jährliche Treibhausgasinventur (NIR – Austria’s National Inventory Report), andererseits hat es die Meldungen gemäß EPER-Verordnung (European Pollutant Emission Register) zu überprüfen. Die EPER-Meldungen werden von den Deponiebetreibern geliefert und basieren fast immer auf Berechnungen. Die Überprüfung erfolgt hinsichtlich Widerspruchsfreiheit der Emissionsmeldungen untereinander und durch Vergleich mit anderen emissionsbezogenen Verzeichnissen.Dabei ist nicht nur die Art der verwendeten Modelle wesentlich, sondern auch die festzulegenden Parameter wie z.B. der Gehalt an organischem Kohlenstoff im Abfall oder das Ausmaß und die Geschwindigkeit des biologischen Abbaus.
In der vorliegenden Studie werden die gebräuchlichen Modelle dargestellt einschließlich der Annahmen für die Input-Parameter. Anhand von Beispielsrechnungen wird gezeigt, wie sich die erhaltenen Ergebnisse unterscheiden und welche Parameter den meisten Einfluss haben. Weiters werden die Methoden der anderen EU-Mitgliedsstaaten dargestellt und nicht zuletzt die Ergebnisse der Inventurmeldungen den EPER-Meldungen EU-weit gegenübergestellt.
Das Ergebnis der Studie sind Vorschläge für die zukünftige Berechnung der Treibhausgasemissionen aus Deponien mit Eingangsparametern, welche die österreichische Situation am besten widerspiegeln.
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Methanberechnungsstudie (PDF 324,08 kB )
27.03.2007, Lebensministerium VI/3

