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Euro 5 Seminar Brüssel in der Ständigen Vertretung Österreichs
Foto: BMLFUW Abt. V/5

Mitgliedstaaten-Seminar EURO 5 - „Emission Reduction Requirements for Cars and Light-Duty Vehicles in View of the Forthcoming EU Regulation (EURO 5)“ - Brüssel 2. Februar 2006

Im Zusammenhang mit den laufenden Verhandlungen unter Vorsitz der österreichischen Präsidentschaft zur künftigen EU Verordnung über die Emissionsbegrenzung leichter Fahrzeuge (EURO 5 Normen) hat die Abteilung V/5, (Verkehr, Mobilität, Siedlungswesen und Lärm) des ho. Ressorts ein Seminar für Mitgliedstaaten in Brüssel veranstaltet.

Das Seminar Emission Reduction Requirements for Cars and Light-Duty Vehicles in View of the Forthcoming EU Regulation (EURO 5) “ konzentrierte sich dabei auf die umweltpolitischen Vorgaben, die technischen Möglichkeiten der Abgasreinigung und die Erfahrungen der Mitgliedsstaaten mit Maßnahmen zur Emissionsbegrenzung von Kraftfahrzeugen. An dieser sehr erfolgreichen Veranstaltung nahmen über 70 Regierungsvertreter aus den Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der europäischen Kommission und der Umweltbehörden aus den USA und Japan teil.
 
Als Einführung in die anschließende Diskussion wurden eine Reihe von Kurzvorträgen von international anerkannten Experten der Europäischen Umweltagentur, der WHO/Europa,  Vertretern der Automobil- und Katalysatorindustrie, sowie von NGO und Forschung zu den nachfolgend angeführten Themen gegeben (das Programm sowie die Zusammenfassung finden Sie in Englisch bitte am Ende der Seite; die dazugehörigen Dokumente in Englisch finden Sie in den folgenden Artikeln): 
 
  • Abgasbegrenzung von Kfz und leichten Nutzfahrzeugen – der EK EURO 5 Vorschlag und die umweltpolitische Vorgaben für das Erreichen der Luftqualitätsstandards und der Emissionshöchstmengen in der EU (Dok.:1,2)
  • Luftqualität in Europa – Status und Trends, sowie die Gesundheitsauswirkungen von Verunreinigung durch Feinstaub und NO2 (Dok.:3,4) 
  • Das Programm zur Begrenzung der Emissionen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in den USA und Japan (Dok.:5,6)
  • Technologien zur  Emissionsbegrenzung von Kraftfahrzeugen und deren Auswirkungen auf die Luftqualität (Dok.:7,8) 
  • Notwendigkeit und Nutzen von strengeren Euro 5 Standards für leichte Dieselfahrzeuge (Dok.:9,10), sowie 
  • Synopse der Emissionsmessungen von leichten Dieselfahrzeugen Euro1 bis Euro 4 im realen Fahrbetrieb gegenüber den Messergebnissen  für die Typengenehmigung. (Dok.:11)
     
    Nähere Informationen sind aus den Präsentationen und der Zusammenfassung ersichtlich.
     
    Das Seminar und die Round Table Diskussion der Mitgliedstaaten mit Präsentationen von den Niederlanden (Dok.12) , Frankreich (Dok.13), Schweden (Dok.14) und Deutschland,  hat wesentliche Fragen zum EURO 5 Vorschlag klären können, und deutlich gemacht, dass eine weitere 2. Stufe Euro 6 notwendig sein wird, um die Emissionen, der NOX von Dieselfahrzeugen weiter zu reduzieren, die Umweltvorgaben der EU für die Luftqualität und die Emissionshöchstgrenzen erfüllen zu können und der Industrie eine langfristige Perspektive vorzugeben.
     
    Die Initiative der Abteilung Verkehr, Mobilität, Siedlungswesen und Lärm des Lebensministeriums war sehr erfolgreich, da die Festlegung einer weiteren Stufe (EURO 6) mit deutlich niedrigeren NOx Grenzwerten für Diesel Pkw von einer breiten Mehrheit der Mitgliedstaaten  als notwendig erachtet wird.  Für die Ö EU Präsidentschaft ist das ein großer umweltpolitischer Erfolg, womit der Grundstein für eine ambitionierte Abgasgesetzgebung bei Diesel-PKW und leichten Nutzfahrzeugen gelegt wurde.
     
    Leider kann das Dossier aufgrund der verspäteten Behandlung des Verordnungsentwurfs im Europäischen Parlament unter österreichischer Ratspräsidentschaft nicht abgeschlossen werden, sodass ein Abschluss erst im Herbst 2006 unter finnischer Präsidentschaft möglich ist.
     
     
    Kontakt: Abteilung Verkehr, Mobilität, Siedlungswesen und Lärm 
                DI Robert Thaler 
                Dr. Peter Wiederkehr 
     

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28.04.2006, Lebensministerium V/5