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Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel - Steppenrind
Foto: Rita Newman

Nationalparks – Natur entdecken

Welche Nationalparks gibt es in Österreich? Hohe Tauern, Neusiedler See-Seewinkel, Donau-Auen, Oberösterreichische Kalkalpen, Thayatal und Gesäuse.

Nationalparks nehmen in der heimischen Naturschutzpolitik eine besondere Stellung ein. Nationalparks sind nicht nur für Österreich von Bedeutung: Sie sind als besonders schöne Naturlandschaften von hohem internationalen Interesse.
 
Bisher sind sechs der landschaftlich schönsten und wertvollsten Regionen der Alpenrepublik zu Nationalparks erklärt worden:
  • Hohe Tauern mit Anteilen an den drei Bundesländern: Kärnten (1981), Salzburg (1984) und Tirol (1992),
  • Neusiedler See – Seewinkel (1993, im Burgenland, grenzüberschreitend mit Ungarn),
  • Donau-Auen (1996, in Niederösterreich und Wien),
  • Oberösterreichische Kalkalpen (1997, in Oberösterreich),
  • Thayatal (1999, in Niederösterreich grenzüberschreitend mit Tschechien),
  • Gesäuse (2002, in der Steiermark).
Naturschutz im Nationalpark bedeutet nicht reine Konservierung, sondern dynamischen und prozessorientierten Schutz. Menschliche Eingriffe werden bewusst zurückgenommen. So wird den nachfolgenden Generationen ein Stück unberührte Natur, ein Stück Wildnis, vererbt.
 
Die Nationalparks sind nicht nur wichtig für Erholung und der Freude an den Naturschönheiten. Sie sind wichtige Umweltbildungsträger und auch Forschungsstätten. 
 
Umfangreiche Informationen zu den österreichischen Nationalparks finden Sie unter www.nationalparks.at

22.02.2008, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit