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Foto: BMLFUW

Erneuerbare Energieträger und Gebäudeeffizienz bringen ökonomische Vorteile

Das EU-Ziel von 34% Energie aus erneuerbaren Quellen ist laut einer aktuellen Studie durch eine Kombination von Absenkung des Energiebedarfs und Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien realisierbar und die Zielerreichung wirkt sich positiv auf die österreichische Volkswirtschaft aus.

Eine Studie des deutschen Wirtschaftsforschungsinstituts GWS im Auftrag des Lebensministeriums zeigt die gesamtwirtschaftlichen Effekte der 
 -  Umsetzung des EU Ziels von 34% Energie aus erneuerbaren Quellen und 
 -  zusätzlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Gebäudeeffizienz 
in Österreich bis 2020.
 
Durch die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energieträger auf 34% bis 2020 und Effizienzmaßnahmen im Gebäudebereich wird nicht nur massiv CO eingespart, sondern es kann auch ein zusätzliches BIP-Volumen von rund 50 Milliarden Euro erwirtschaftet werden. Zusätzliche Maßnahmen können zu einer Steigerung bei den Anlageinvestitionen im Umwelt- und Energietechnologiebereich von 15 Prozent jährlich führen. Darüber hinaus wird im Bereich Erneuerbare Energie und der thermischen Gebäudesanierung mit 50.000 bis 75.000 neuen Arbeitsplätzen gerechnet. Auch die Auslandsnachfrage nach heimischen Umwelttechnologien wird laut Studie deutlich steigen. Diese positiven Effekte werden verstärkt, wenn in anderen europäischen Mitgliedsstaaten ähnliche Anstrengungen unternommen werden und Österreich eine Vorreiterrolle einnimmt.

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10.12.2008, Lebensministerium V/10