Österreichischer Nationalbericht 2009 im Rahmen des "Gemeinsamen Übereinkommens" über radioaktive Abfälle
Das „Gemeinsame Übereinkommen“ ist ein völkerrechtliches Abkommen über die sichere Behandlung radioaktiver Abfälle und abgebrannter Brennelemente. Für die im Mai 2009 in Wien stattgefundene dritte Überprüfungskonferenz wurde der österreichische Nationalbericht zur Umsetzung des Abkommens erstellt.
Das „Gemeinsame Übereinkommen über die Sicherheit der Behandlung abgebrannter Brennelemente und über die Sicherheit der Behandlung radioaktiver Abfälle“ (Joint Convention on the Safety of Spent Fuel Management and the Safety of Radioactive Waste Management) wurde 1997 verabschiedet. Österreich hat dieses Übereinkommen im Jahre 2001 ratifiziert. Derzeit sind 42 Staaten Mitglieder dieser Konvention. Im „Gemeinsamen Übereinkommen“ verpflichten sich die unterzeichnenden Staaten zur Einhaltung von verbindlichen Sicherheitsstandards für die Handhabung von abgebrannten Brennelementen und radioaktiven Abfällen bis hin zur endgültigen Beseitigung. Die Sicherheitsanforderungen basieren auf den Sicherheitsstandards der IAEA und spiegeln daher weltweite Erfahrung auf diesem Gebiet wider. Weitere Informationen zum „Gemeinsamen Abkommen“ sind auf der Internetseite der IAEA zu finden (Englisch).Das „Gemeinsame Übereinkommen“ sieht vor, dass alle drei Jahre Überprüfungskonferenzen stattfinden. Für diese Tagungen ist von jedem Mitgliedsstaat ein Bericht zu erstellen, in dem die aktuelle Situation im eigenen Land dargestellt wird. Im Rahmen der fast zweiwöchigen Konferenz, die in der IAEA in Wien abgehalten wurde, wurden diese Nationalberichte einzeln präsentiert und von den Teilnehmern diskutiert und bewertet.
Der aktuelle österreichische Nationalbericht für die dritte Überprüfungskonferenz, die vom 11. – 20. Mai 2009 stattgefunden hat, ist hier in elektronischer Form verfügbar.
Downloads
Österreichischer Nationalbericht 2009 (PDF 1483,59 kB )
Joint convention (PDF 144,6 kB )
28.05.2009, Lebensministerium V/7


