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Entwicklung von LIFE

Vorgänger von LIFE waren die Finanzierungsinstrumente ACE (Actions by the Community relating to the Environment) 1984-91 und ACNAT (Actions by the Community for Nature) 1991-92.


Durch diese Finanzierungsinstrumente wurden vor allem Maßnahmen zur Umsetzung der Vogelschutz-Richtlinie (Richtlinie 79/409 EWG: http://europa.eu.int/comm/environment/nature/nature_conservation/eu_nature_legislation/birds_directive/index_en.htm
gefördert.

Als 1992 die Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume und der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten oder Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43 EWG: http://europa.eu.int/comm/environment/nature/nature_conservation/eu_nature_legislation/habitats_directive/index_en.htm)
in Kraft trat, wurde LIFE I ins Leben gerufen.

LIFE I hatte ein Budget von €400 Millionen für die Laufzeit von 1992-1995. Eine der fünf Prioritäten war der Schutz von Lebensräumen und Arten, mit dem Ziel, zur Umsetzung der FFH- und der Vogelschutz-Richtlinie beizutragen.

1996 startete LIFE II mit einem Budget von €450 Millionen, wovon bereits fast die Hälfte in LIFE Natur-Projekte floss. Unter LIFE I und Life II wurden europaweit mehr als 300 Naturschutzprojekte gefördert.

Link zu LIFE-Nature Database der EU: http://europa.eu.int/comm/environment/life/project/Projects/index.cfm?CFID=609670&CFTOKEN=30464047)

LIFE III (2000-2004) umfasste für den Bereich Natur ein Finanzvolumen €300 Millionen, im Bereich LIFE-Umwelt weitere €300 Millionen und für Projekte in Drittländern €40 Millionen. Das bedeutet, dass pro Jahr rund €80 Millionen an LIFE-Fördermitteln als finanzieller Beitrag der Gemeinschaft zu Naturschutzprojekten zur Verfügung standen.

Die LIFE+ Verordnung tritt voraussichtlich mit 1.1.2007 in Kraft. LIFE+ soll ein komplementäres Förderinstrument zu Strukturfonds (EFRE), Ländlicher Entwicklung und Fischereifonds sein. LIFE+ umfasst drei Teilbereiche: Natur und Biologische Vielfalt, Umweltpolitik und Verwaltungspraxis, Information und Kommunikation. Mehr Info zur LIFE+ finden Sie im Themenbereich “News”.

20.04.2006, Lebensministerium II/4