Gesundheitseffekte durch Feinstaub (PM 10)
Feinstaub (PM 10) verursacht in Österreich jährlich mehr als 2.400 so genannte vorgezogene Todesfälle, rund 2.600 Fälle chronischer Bronchitis bei Erwachsenen, mehr als 20.500 Bronchitisfälle bei Kindern sowie mehr als 55.000 Asthma-Anfälle.
Laut WHO bewirkt die Belastung durch Feinstaub eine Reduktion der durchschnittlichen Lebenserwartung der ÖsterreicherInnen um 8 Monate.Seit 1990 gibt es einen kontinuierlichen Anstieg der österreichischen Feinstaub-Emissionen um 5 Prozent auf ca. 47.000 Tonnen. Hauptverantwortlich dafür sind Industrie und Verkehr. Beim Verkehr sind auch die bei weitem größten Wachstumsraten zu verzeichnen. Vor allem der vermehrte Kauf von Diesel-Pkw – 70 Prozent der neu zugelassenen Pkw – hat in den Jahren von 1990 bis 2002 zu einer 55 prozentigen Erhöhung der Feinstaub-Emissionen geführt. Diese Belastung wirkt sich insbesondere in den Städten aus.
05.04.2005, Lebensministerium V/4