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Was ist die Ramsar-Konvention? Externer Link

Die Ramsar-Konvention wurde am 2. Februar 1971 in der iranischen Stadt Ramsar unterzeichnet. Der 2. Feburar wird deswegen auch als Weltfeuchtgebietstag gefeiert! Die Konvention war das erste zwischenstaatliche Vertragswerk über die Erhaltung und wohlausgewogenen Nutzung natürlicher Ressourcen.


Die Ramsar-Konvention ist ein zwischenstaatlicher Vertrag. Dieser schafft die Rahmenbedingungen für die internationale Zusammenarbeit zur Erhaltung und wohlausgewogenen Nutzung von Feuchtlebensräumen.

Anfang der siebziger Jahre war die Ramsar-Konvention noch auf den Schutz der ziehenden Wasser- und Watvögel (hauptsächlich Enten) ausgerichtet. Mittlerweile wurde der Schutz von Feuchtgebieten zum generellen Ziel erklärt.

Die Ramsar-Konvention hat 154 Vertragsstaaten aus allen Teilen der Erde. Weltweit gibt es 1.651 Ramsar-Gebiete mit einer Gesamtfläche von ca. 149,7 Millionen Hektar (Stand April 2007). Das entspricht in etwa der Staatsfläche von Südafrika. Das größte Ramsar-Gebiet liegt in Afrika: Es ist das Okowango Delta in Botswana. Es umfasst 6.864.000 Hektar!

Österreich trat der Ramsar-Konvention 1983 bei. Mit Inkrafttreten der Konventionsbestimmungen ist Österreich verpflichtet, die Erhaltung der Feuchtgebiete zu fördern. Österreich hat bisher 19 Ramsar-Gebiete mit einer Gesamtfläche von 138.259 Hektar ausgewiesen (Stand Jänner 2007).

Die nachstehende Broschüre “Ramsar in Österreich” (pdf-file) wurde im Jänner 2004 herausgegeben. Sie gibt einen guten Überblick über die Ziele der Ramsar-Konvention und beschreibt österreichische Ramsar-Gebiete.

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02.04.2007, Lebensministerium II/4